Haustür von außen
Ansicht von außen. Gestrichelt ist, was von außen nicht zu sehen ist: Bänder, Schließblech und seine Schrauben.
- Zylinder: höchstens 3 mm Überstand
- Beschlag: außen keine Schrauben
- Schließblech: mit langen Schrauben im Mauerwerk
- Bänderseite: Hinterhaken oder Bandseitensicherung
- Glas in Griffnähe: immer abschließen
Der Zylinder
Steht er mehr als 3 mm über den Beschlag hinaus, kann er abgebrochen werden. Ob er Bohr- und Ziehschutz hat, verraten Sicherungskarte, Prüfzeichen oder die Unterlagen des Herstellers.
Der Beschlag
Sichtbare Schrauben auf der Außenseite sind ein Warnsignal. Ein Schutzbeschlag wird von innen verschraubt und deckt den Zylinder ab, sodass er sich nicht greifen lässt.
Schließblech und Zarge
Beim Aufhebeln nimmt das Schließblech die Kraft auf. Ist es nur mit kurzen Schrauben in der Zarge befestigt, reißt es aus. Sicherheitsschließbleche werden mit langen Schrauben im Mauerwerk verankert.
Die Bänderseite
Wird die Tür auf der Seite der Bänder angegriffen, helfen Hinterhaken oder Bandseitensicherungen, die in die Zarge greifen.
Glas neben dem Drücker
Hat die Tür einen Glaseinsatz in Griffnähe, genügt ein eingeschlagenes Feld, um innen den Drücker zu erreichen, wenn nicht abgeschlossen ist. Abschließen und Schlüssel abziehen ist hier die wichtigste Regel.
Selbsttest in fünf Minuten
- Überstand des Zylinders außen messen.
- Beschlag außen auf sichtbare Schrauben prüfen.
- Tür öffnen und die Schrauben des Schließblechs ansehen.
- Prüfen, ob die Bänderseite gesichert ist.
