Haustür von außen
Ansicht von außen. Gestrichelt ist, was von außen nicht zu sehen ist: Bänder, Schließblech und seine Schrauben.
- Zylinder: höchstens 3 mm Überstand
- Beschlag: außen keine Schrauben
- Schließblech: mit langen Schrauben im Mauerwerk
- Bänderseite: Hinterhaken oder Bandseitensicherung
- Glas in Griffnähe: immer abschließen
Haus- und Wohnungstür
- Profilzylinder mit Bohr- und Ziehschutz, der außen höchstens 3 mm übersteht
- Schutzbeschlag, von innen verschraubt, mit Abdeckung des Zylinders
- Schließblech mit langen Schrauben im Mauerwerk verankert, nicht nur in der Zarge
- Bei Wohnungstüren zusätzlich ein Querriegelschloss oder ein Zusatzschloss mit Sperrbügel
- Die Bänderseite gegen Aushebeln sichern, etwa mit Hinterhaken
Fenster und Terrassentüren
- Abschließbare Fenstergriffe
- Pilzkopfzapfen statt Rollzapfen im Beschlag, wo nachrüstbar
- Zusatzsicherungen an leicht erreichbaren Fenstern und an der Terrassentür
- Kellerfenster und Lichtschächte mit Gitterrostsicherung
Normen als Orientierung
Einbruchhemmende Türen und Fenster werden nach DIN EN 1627 in Widerstandsklassen eingeteilt; für Wohnungen empfiehlt die Polizei mindestens RC 2. Schließzylinder werden nach DIN EN 1303 klassifiziert, Schutzbeschläge nach DIN 18257. Die Angaben finden sich auf Prüfzeugnissen oder Sicherungskarten.
Gewohnheiten
- Immer abschließen, auch beim kurzen Weggehen
- Fenster nicht gekippt lassen: Ein gekipptes Fenster gilt als offenes Fenster
- Keine Schlüsselverstecke draußen
- Bei längerer Abwesenheit den Briefkasten leeren lassen und Licht über eine Zeitschaltuhr steuern
Wo anfangen?
Bei den Zugängen, die von außen schlecht einsehbar sind: Terrassentür, Nebeneingang, Kellertür. Eine Beratung vor Ort hilft, die Maßnahmen nach Wirkung zu ordnen, statt alles auf einmal zu tauschen. Auch die polizeilichen Beratungsstellen beraten kostenlos.
