Einsteckschloss: Falle und Riegel
Zugefallen hält allein die Falle (1). Nach dem Abschließen greift zusätzlich der Riegel ins Schließblech (5).
- Falle, angeschrägt und gefedert
- Drückernuss für den Türdrücker
- Schließblech in der Zarge
- Riegel eingefahren: Tür nur zugefallen
- Riegel ausgefahren: Tür abgeschlossen
- Profilzylinder
Wo klemmt es?
Drei Ursachen sind häufig: Die Tür hat sich verzogen und der Riegel reibt am Schließblech. Der Zylinder ist verschmutzt oder verschlissen. Oder der Schlüssel selbst ist abgenutzt oder verbogen.
- Der Schlüssel dreht sich nur bei offener Tür leicht: Tür oder Schließblech
- Der Schlüssel geht schwer hinein oder hakt beim Drehen: Zylinder oder Schlüssel
- Mit dem Zweitschlüssel geht es leichter: Der erste Schlüssel ist abgenutzt
- Der Drücker hängt oder federt nicht zurück: Das Schloss im Türblatt ist betroffen
Was Sie selbst tun können
- Tür leicht andrücken oder heranziehen und dabei den Schlüssel drehen. Das entlastet den Riegel.
- Mit dem Zweitschlüssel testen.
- Den Zylinder mit Graphitpulver oder Schließzylinderspray behandeln und den Schlüssel mehrmals ein- und ausführen.
- Bei Frost: Türschlossenteiser verwenden oder den Schlüssel in der Hand anwärmen.
Was Sie lassen sollten
- Mit Gewalt drehen: Der Schlüssel kann abbrechen.
- Haushaltsöl, Kriechöl oder Fett in den Zylinder geben: Es bindet Staub und verklebt die Stifte.
- Mit einer Zange am Schlüssel hebeln.
Wann ein Fachbetrieb nötig ist
Lässt sich der Schlüssel gar nicht mehr drehen, schließt die Tür nicht mehr oder lässt sie sich nicht mehr abschließen, ist sie nicht mehr sicher. Dann sollte der Zylinder geprüft oder getauscht werden.
Verzogene Türen lassen sich oft durch Nachstellen der Bänder oder des Schließblechs richten. Ein neues Schloss ist dafür meist nicht nötig.
